Raus aus der Stressfalle – 5 Tipps zur Stressbewältigung durch Sport
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Raus aus der Stressfalle – 5 Tipps zur Stressbewältigung durch Sport

15:33 07 Mai in Allgemein, Gesundheitsmanagement

Stress ist ein Anspannungszustand, der uns krank machen kann, sobald gewisse Grenzen überschritten werden. Laut dem DAK Gesundheitsreport 2018 waren die beiden häufigsten Ursachen von Fehltagen bei Arbeitnehmern Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sowie psychische Erkrankungen. Die Barmer Krankenkasse hat in ihrem Gesundheitsbericht 2018 betont, dass es für Arbeitgeber nie wichtiger war, mit Maßnahmen zur Stressprävention und Stärkung der psychischen Gesundheit ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Jeder muss seinen eigenen Weg finden, mit Stress umzugehen – mein persönlicher Weg ist der Sport. Seit meiner Jugendzeit bin ich sportlich aktiv und nehme an Lauf- und Triathlonwettkämpfen teil. Dabei kann ich innere Anspannungen los werden. Der Wettkampf ist sicher nicht für jeden der richtige Weg, es gibt jedoch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die nachweisen, dass Sport hilft, Stress abzubauen.

 

5 Tipps, die Sie beachten sollten:

 

  • Sport sollte zum Ritual werden

Ich werde oft gefragt, wie ich es bei meinem täglichen Pensum (Beruf, Ehrenamt, Familie) noch schaffe, regelmäßig Sport zu treiben. Ganz einfach – es ist zur Routine, zum täglichen Ritual geworden. Hier ist es gut, den eigenen Schweinehund zu überlisten. Ich nehme mir die Sporttasche z.B. direkt mit zur Arbeit. Bevor ich am Abend zu Hause auf der Couch lande, fahre ich direkt im Sportstudio oder Schwimmbad vorbei. Weiterer Tipp: Ich lege mir abends noch meine Laufsachen direkt neben dem Bett bereit. So kann ich morgens laufend in den Tag starten, ohne weitere Ausreden parat zu haben oder lange darüber nachzudenken.

In meiner langjährigen Tätigkeit als Trainerin habe ich oft festgestellt, dass es für viele Menschen schwer ist, einfach „anzufangen“. Wenn Sie jedoch die erste Hürde überwunden haben, wird der Sport ein guter Weg, um Spannungen abzubauen. Dann heißt es „Dranbleiben“.

 

  • Es muss nicht immer Leistungssport sein

Auch wenn ich selbst gerne an Wettkämpfen teilnehme, muss dies nicht für jeden der richtige Weg sein. Man muss beim Sport nicht immer an seine Grenzen gehen – hier ist weniger oft mehr. Ein Spaziergang kann zielführender sein als ein Marathonlauf. Falscher Ehrgeiz und der ständige Blick zur Uhr sind nicht angebracht.

 

  • Bewegung im Alltag

Bei dem Wort „Sport“ denken die meisten Menschen an Fitnessstudio, hartes Training und viel Schweiß. Nicht unterschätzen sollte man jedoch die Bewegung im Alltag. In Phasen, in denen ich wenig Zeit zum Training habe, versuche ich, mich trotzdem möglichst viel zu bewegen: Mit dem Rad zur Arbeit fahren, eine Bushaltestelle früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen, einen Familienausflug mit dem Rad planen, die Treppe nehmen anstelle des Fahrstuhls – es gibt unzählige Möglichkeiten. Ein Schrittzähler kann dabei sehr motivierend sein.

 

  • Hören Sie auf Ihren Körper

Es gibt Phasen, in denen auch ich feststelle, dass eine Pause notwendig ist. Wenn es in der Wade zwickt, eine dicke Erkältung im Anmarsch ist oder die Müdigkeit einfach zu groß ist, habe ich inzwischen gelernt, auf meinen Körper zu hören. In jungen Jahren war dies für mich undenkbar und ich habe oft dafür büßen müssen und mir langwierige Verletzungen durch übertriebenen Ehrgeiz eingehandelt. Heute weiß ich, dass weniger manchmal mehr ist und wann eine Pause unabdingbar ist.

 

  • Bewegung an der frischen Luft

Auch wenn ich ab und zu im Studio trainiere, ist für mich Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig. Beim Aufenthalt in der Natur – sei es zu Fuß oder auf dem Rad – kann ich noch besser abschalten. Besonders wichtig ist dies, wenn Sie täglich viele Stunden in geschlossenen Räumen auf einem Bürostuhl sitzend vor dem PC verbringen. Der Blick in die Natur ist auch eine hervorragende Entspannung für Ihre strapazierten Augen.

 

Als Betriebliche Gesundheitsmanagerin und aktive Sportlerin empfehle ich meinen Kunden gerne, sportliche Aktivitäten in ihren Unternehmen einzuführen. Auch wenn sich dadurch nicht alle Mitarbeiter motivieren lassen, ist es ein guter Weg, Gesundheit und Gemeinschaftsgefühl zu stärken bzw. zu verbessern.

 

Nähere Informationen zum Gesundheitsmanagement der DART Consulting GmbH finden Sie hier:

 

https://dart-consulting.de/dart-gesundheitsmanagement/

 

Susanne Grabau, Mai 2019



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