DART Consulting | Woran scheitern Veränderungsprozesse – Impuls 6: „5 vor 12… – na und?!?“
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Woran scheitern Veränderungsprozesse – Impuls 6: „5 vor 12… – na und?!?“

Woran scheitern Veränderungsprozesse – Impuls 6: „5 vor 12… – na und?!?“

16:36 07 Februar in Allgemein, Change Management

Hand aufs Herz: Heute schon „dramatisiert“? In meiner täglichen Arbeit mit Menschen in Unternehmen nehme ich des Öfteren wahr, dass Führungskräfte gerne in Extremen kommunizieren. Entweder eine Situation ist katastrophal oder eine Situation erfordert kein Handeln. Mitarbeitende passen sich nur zu gut an und stoßen gern ins gleiche Horn. Die individuelle Frustrationstoleranzgrenze wird eher niedrig angesetzt und sehr oft nehme ich ein „Jammern auf hohem Niveau“ wahr.

 

Dies kann vielleicht als aktueller Zeitgeist angesehen werden. Wenn Veränderungsprozesse notwendig sind, bekommt dies jedoch eine weitere, eigene Bedeutung. Haben sich sprachlich die beiden oben geschilderten Extreme eingebürgert, fällt es naturgemäß schwer, Mitarbeitenden klarzumachen dass es jetzt wirklich an der Zeit ist, eine notwendige Veränderung anzugehen.

„Ich hatte jetzt in zehn Jahren vier Führungskräfte und jeder hat uns gesagt, dass wir X und Y an Veränderung einführen müssen, sonst würden wir wirtschaftlich nicht überleben.-Eingeführt haben wir sehr wenig, weil die Führungskräfte teilweise nur sehr kurz da waren, überlebt haben wir aber trotzdem. Deshalb bleibe ich jetzt erstmal ganz ruhig und schaue mir gelassen an, welche Sau jetzt wieder durchs Dorf getrieben wird…“.

Dieses Zitat mag deutlich machen was die Schwierigkeit darstellt: Mitarbeitende müssen ernsthaft und nicht dramatisch eingebunden werden, wenn es darum geht, sie für Zukunftsprozesse (und ein jeder Veränderungsprozess ist ein solcher) zu gewinnen. Die richtige Wahl der Worte, gekoppelt mit angemessener Emotion sind die Basis, um Menschen zu identifizieren mit dem, was für die gemeinsame Zukunft sinnvoll ist.

Der erste Schritt: Die eigene Wortwahl überprüfen und die eigenen Emotionen kontrollieren. Denn, wie gesagt: „Heute schon „dramatisiert“?!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulrich Balde, Dezember 2018



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