DART Consulting | Woran scheitern Veränderungsprozesse – Impuls 3 „Heiße Eisen werden nicht angepackt“
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Woran scheitern Veränderungsprozesse – Impuls 3 „Heiße Eisen werden nicht angepackt“

Woran scheitern Veränderungsprozesse – Impuls 3 „Heiße Eisen werden nicht angepackt“

16:53 17 September in Change Management, Führung

Erfolgreich führen und das ausdrücklich im Rahmen von Veränderungen ist vielfach herausfordernd. An einem Punkt kommt keine Führungskraft im Veränderungsprozess vorbei:

  • Mutig handeln und schwierigen Situationen somit nicht aus dem Weg gehen.

 

Dies hat viel mit dem Thema „Führen durch Vorbild“ zu tun. Mitarbeitende beobachten sehr genau, was Führungskräfte tun und insbesondere was sie nicht tun. Wenn eine Veränderung für alle schwierig ist, bekommt das „Nichthandeln“ der Führungskraft eine noch höhere Bedeutung. Es dient den Mitarbeitenden gleichsam als Gradmesser für die Ernsthaftigkeit der Veränderung aus Sicht der Führungskraft.

Je bereiter eine Führungskraft ist, sich schwierigen Situationen in der Veränderung zu stellen, desto größer die Bereitschaft der Mitarbeitenden, sich auf diese Veränderung einzulassen. Die gezeigte Stärke der Führungskraft ermutigt Mitarbeitende, sich mit auf den Weg zu machen. Werden Führungskräfte hingegen als zögerlich oder gar feige wahrgenommen, neigen Mitarbeitende dazu, sich ebenfalls eher defensiv zu verhalten, da man nicht weiß, ob man sich auf die Chefin/den Chef wirklich verlassen kann.

„Heiße Eisen“ können im Rahmen der Veränderung sowohl Personalentscheidungen sein, als auch Entscheidungen, die Abläufe und Prozesse betreffen. Veränderungen sollen dazu beitragen, das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen und dazu müssen manche lieb gewonnene, ausgetretene Pfade verlassen werden. Das ist nicht immer angenehm und erfordert kommunikatives Geschick. Diese Faktoren auszublenden, sie zu ignorieren, mindert den Glauben der Mitarbeitenden, dass die adressierte Veränderung wirklich in eine bessere Zukunft führt.

 

Seien Sie als Führungskraft also mutig und packen Sie an, was schwierig ist bzw., was der Veränderung im Wege steht.

 

Ulrich Balde, September 2018



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