DART Consulting | Woran scheitern Veränderungsprozesse? – Impuls 2: Politisch agieren wird unterschätzt
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Woran scheitern Veränderungsprozesse? – Impuls 2: Politisch agieren wird unterschätzt

Woran scheitern Veränderungsprozesse? – Impuls 2: Politisch agieren wird unterschätzt

15:19 15 August in Change Management, Führung

„Ich war mir so sicher, den Vereinsvorsitz übernehmen zu können …“, so unlängst eine erfolgreiche Führungskraft in einem persönlichen Gespräch. Eine interessante Parallele zu Veränderungsprozessen in Unternehmen: Genauso wie in der Politik oder im Vereinsleben, gilt auch im Unternehmen, dass notwendige Mehrheiten im Vorfeld einer Entscheidung sichergestellt sein müssen.

Eine wichtige Rolle spielen hier Meinungsführer und Multiplikatoren, egal welcher hierarchischen Ebene und unabhängig davon, ob sie Arbeitnehmervertreter sind oder nicht. Diese Menschen rechtzeitig einbeziehen, wenn Veränderungen über erste allgemeine Überlegungen hinaus gehend spruchreif geworden sind, wird unterschätzt und wenig beachtet. Wenn Sie aber bereits 25-30 % der Betroffenen („kritische Masse“) erreichen, steigen ihre Chancen auf eine gelungene Veränderung.

Der Theorie des „kollektiven Unbewussten“ folgend, besitzt jeder Mensch sehr viel Wissen darüber, was andere Menschen, egal ob man sie kennt, bewegt. Insofern ist das Einbinden von Meinungsträgern letztlich das Einbinden der gesamten Belegschaft bzw. derjenigen, den der Veränderungsprozess betrifft.

Neben Wertschätzung wird durch diese Form der Kommunikation insbesondere der Tatsache Rechnung getragen, dass Veränderungen, seien sie auch aus Sicht der Initiatoren noch so klein, immer mehr oder weniger greifbare, oft diffuse Ängste auslösen. Je früher diese Ängste erkannt und im Sinne der gewollten Veränderung bearbeitet werden, umso größer die Chance auf einen besseren Weg in die Zukunft. Es steigt die Qualität der zu sendenden Botschaften, mit der letztlich alle Betroffenen informiert werden.

Dem Top-Down Prozess in der Veränderung angemessene Bottom-Up Elemente entgegen setzen und damit die Gründe für die notwendige Veränderung adressatengerecht aufbereiten und formulieren, verhindert unnötigen Sand im Getriebe.

Zusammengefasst:

  • Meinungsführer und Multiplikatoren identifizieren
  • Meinungsführer und Multiplikatoren informieren
  • Bedenken und Ängste ernst nehmen
  • Abgestimmte Maßnahmen ergreifen – Rolle der Meinungsführer und Multiplikatoren definieren
  • Qualität der geplanten Kommunikation erhöhen
  • Betroffene gemeinsam mit den Meinungsführern/Multiplikatoren informieren

Sie haben weitergehende Fragen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Ulrich Balde, im August 2018



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